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Globale Herausforderungen annehmen

Die globalen Herausforderungen einer nachhaltigen Entwicklung nehmen weiter zu, bedingt durch das Wachstum der Weltbevölkerung, die Steigerung von Lebensstandard und Konsum sowie dem damit verbundenen Ressourcenverbrauch. Weltweit müssen Wachstum und Lebensqualität von Ressourcenverbrauch und Emissionen entkoppelt werden. Diese Herausforderung erkennen wir an und berücksichtigen sie in unserer Strategie. Unser Beitrag als Unternehmen liegt in der Entwicklung von innovativen Produkten und Prozessen, die bei gleicher oder besserer Leistung immer weniger Ressourcen verbrauchen. Dazu sind das gemeinsame Handeln und das Wissen aller Beteiligten entlang der gesamten Wertschöpfungskette gefragt – von den Rohstofflieferanten bis zu den Endverbrauchern.

Foto Kuratorium des Global Institute of Sustainability der Arizona State University

Im Juni 2010 traf sich das Kuratorium des Global Institute of Sustainability der Arizona State University, USA, bei Henkel in Düsseldorf. Unter dem Motto „Nachhaltigkeit als globale Aufgabe“ diskutierten Experten aus Industrie, Handel, Wissenschaft und Politik über dieses Thema.

Daher sind wir im Rahmen unseres Stakeholder-Dialogs ständig bestrebt, Akteure auf unterschiedlichen Ebenen für das Thema zu sensibilisieren – durch Engagement in Verbänden, Arbeitsgruppen und auf Konferenzen, durch den Dialog mit der Politik und Nichtregierungsorganisationen oder durch Produktkommunikation. Darüber hinaus engagieren wir uns in nationalen und internationalen Initiativen. Durch unsere langjährige Erfahrung im nachhaltigen Wirtschaften können wir uns hier als gefragter Partner positionieren.

Grafik Wohlstand und Ressourcenverbrauch: eine doppelte Herausforderung
Die Grafik zeigt die Position verschiedener Länder anhand von zwei Dimensionen – ihrem Wohlstandsindikator berechnet von den Vereinten Nationen („Human Development Index“) und ihrem ökologischen Fußabdruck. Die Herausforderung für die Bevölkerung der Länder auf der horizontalen Achse besteht darin, ihre Lebensqualität zu verbessern ohne ihren Ressourcenverbrauch in gleicher Weise zu steigern. Die Bevölkerung der Länder auf der vertikalen Achse steht vor der Aufgabe, ihren Ressourcenverbrauch zu verringern, ohne dabei den Lebensstandard senken zu müssen. Da in keiner der Situationen der Verzicht auf Lebensqualität und Konsum eine realistische Lösung darstellt, ist Innovation der Schlüssel zur Rückführung des Ressourcenverbrauchs in die ökologischen Grenzen der Erde.
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