Umweltkennzahlen der Produktionsstandorte

Transparenz schaffen

Unsere konzernweit verwendeten Umweltkennzahlen bieten Transparenz in vielerlei Hinsicht: Sie helfen uns, Verbesserungsmöglichkeiten zu identifizieren, Maßnahmen zu steuern, die Zielerreichung zu kontrollieren und die Öffentlichkeit kompakt über unsere Leistungen und Fortschritte zu informieren. Die Kennzahlen basieren auf den Umweltkennzahlen des europäischen Chemieverbands. Im Nachhaltigkeitsbericht fokussieren wir uns auf die Veröffentlichung unserer weltweit relevanten Kernindikatoren.

Kontinuierliche Erhebung

Unsere Produktionsstrukturen ändern sich ständig beispielsweise durch Akquisitionen oder Standortschließungen – und damit die Zahl der in die Erfassung der Umweltdaten einbezogenen Standorte: von 162 im Jahr 2006 auf 182 im Jahr 2010. Die produktionsbezogenen Daten der 182 Werke im Jahr 2010 repräsentieren mehr als 95 Prozent der weltweiten Produktion. Sie werden für den Jahresabschluss zentral validiert und zusätzlich im Rahmen unseres internationalen Auditprogramms vor Ort überprüft. Rückwirkend festgestellte oder berichtete Datenabweichungen korrigieren wir in der aktuellen Berichterstattung.

Wettbewerbsvorteil statt Kostenpunkt

Dass nachhaltiges Wirtschaften sowohl die ökologische als auch die wirtschaftliche Leistung verbessert, zeigt eindrucksvoll unsere Nachhaltigkeitsbilanz. Wir arbeiten fortlaufend daran, die Effizienz unserer Produktionsprozesse zu erhöhen. Das senkt nicht nur Ressourcenverbrauch und Umweltbelastungen, sondern auch Kosten. So konnten wir im Berichtsjahr 2010 erneut wichtige Kennzahlen unserer Nachhaltigkeitsbilanz verbessern.

Grafik Nachhaltigkeitsbilanz 2006 bis 2010 und Geschäftsentwicklung 2006 bis 2010

Bilanzierung von Treibhausgas-Emissionen

Henkel misst die direkten und indirekten Kohlendioxid-Emissionen seiner wichtigsten Produktionsstandorte, welche 95 Prozent der weltweiten Produktion repräsentieren. Dabei entsteht das freigesetzte Kohlendioxid fast ausschließlich bei der Energieerzeugung. Unser Reporting umfasst sowohl eigene Kohlendioxid-Emissionen, freigesetzt durch Henkel-Aktivitäten, als auch die Kohlendioxid-Emissionen, die bei der Erzeugung von fremdbezogener Energie entstanden sind und nicht direkt an den Henkel-Standorten emittiert wurden. Prozessbezogene Emissionen sind nicht relevant. Kohlendioxid-Emissionen aus Übertragungsverlusten und vorgelagerten Aktivitäten (z.B. Exploration, Transport) sind nicht enthalten. Die Emissionsfaktoren sind länderspezifisch und abgeleitet aus bestehenden Datenbanken für Lebenszyklusanalysen.