Diversity – strategische Vielfalt

Teaserbild Diversity

Diversity & Inclusion - Vielfalt und Anerkennung - sind wichtige Grundsätze unserer Unternehmenskultur und in der Strategie des Unternehmens fest verankert. Die Erfahrungen, Fähigkeiten und Talente unserer Mitarbeiter spiegeln die Vielfalt unserer Märkte wider. Wir sind überzeugt, dass die unterschiedlichen Kulturen und Kompetenzen unserer Mitarbeiter uns dabei helfen, unsere Märkte besser zu verstehen und langfristig erfolgreich zu sein. Diversity & Inclusion leistet einen wichtigen Beitrag zu Kreativität, Innovation und wirtschaftlicher Stärke. In diesem Bewusstsein fördern wir die Mitarbeiter in ihren Fähigkeiten und schätzen ihre individuellen Eigenschaften und Besonderheiten als wichtige Werte für das Unternehmen. Diese Wertschätzung ist im Code of Conduct sowie im Code of Teamwork and Leadership verankert.

Im Juni 2009 hat der Vorstand von Henkel eine weltweite Richtlinie zu Vielfalt und Einbeziehung (Diversity & Inclusion) verabschiedet. Aus dieser Richtlinie ergibt sich eine einheitliche Definition der beiden Begriffe und daraus abgeleitet Implementierungsschwerpunkte für deren Umsetzung. Hierfür haben wir 2009 ein internationales Team von Diversity-Botschaftern aufgestellt. Sie haben die Aufgabe, lokale Projekte und Initiativen anzustoßen und umzusetzen.

Dabei wollen wir die besten Teams – unabhängig von Alter, Geschlecht und Nationalität. Uns geht es nicht um die Erfüllung von Quoten, sondern um die Besetzung unserer Stellen ausschließlich nach Kompetenz, Potenzial und Leistung. Im Fokus stehen deshalb die Identifikation und Beseitigung von Barrieren, die individuelle Entfaltungsmöglichkeiten einschränken. Dazu gehören diverse Programme für „Women in Leadership“, Mentoring Programme und Netzwerkaktivitäten.

Weltweite Initiativen zur Förderung der Vielfalt und Einbeziehung

2010 haben unsere Henkel-Diversity-Botschafter auf Basis der 2009 verabschiedeten Richtlinie zu Vielfalt und Einbeziehung (Diversity & Inclusion) überall auf der Welt lokale Netzwerke und Arbeitsgruppen zu verschiedenen Themen aufgebaut. Dazu gehörten insbesondere Mentoring-Programme, also der Wissenstransfer zwischen erfahrenen Führungskräften (Mentoren) mit jüngeren Führungskräften (Mentees) in einem informellen Rahmen, um Unterstützung bei der persönlichen und beruflichen Weiterbildung zu leisten. Ein weiterer Schwerpunkt lag auf Initiativen zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Außerdem unterstützten wir den Förderverein der „Charta der Vielfalt“ durch finanzielles und persönliches Engagement, um das Thema Vielfalt in Deutschland weiter zu diskutieren. Darüber hinaus wurde 2010 unser Zertifikat „Familie und Beruf“ nach einem Audit erneuert und ist nun bis zum Jahr 2013 gültig.

Initiativen unseres Diversity-Teams 2010

Land/Region Instrument
USA, Russland und Deutschland:Start von Mentoring-Programmen; Startschuss in Russland, gefolgt von den USA und Deutschland.
Benelux: Ausweitung des bestehenden generationsübergreifenden Mentoring-Programms auf alle Unternehmensbereiche. Dies führte zu einer höheren Mitarbeiterzufriedenheit. Mentees berichten von höherem Selbstvertrauen und verbessertem Verständnis. Mentoren erfahren Wertschätzung durch die Weitergabe ihrer Erfahrung und lernen Arbeitsweisen und Gedankenwelt der jüngeren Kollegen besser kennen.
Mexiko: Einführung spezieller Work-Life-Balance-Maßnahmen zur Förderung von Frauen in Führungspositionen, die hierdurch konzentrierter und produktiver während der Arbeit sind.
Italien: Fokusgruppen-Interviews mit dem Ergebnis einer Heimarbeits-Richtlinie für Frauen und Männer zur Verbesserung der Work-Life-Balance.
Frankreich: Audit zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf über einen Zeitraum von zwei Jahren. Gestartet wurde mit Fokusgruppen- Interviews und einer Mitarbeiterbefragung im Intranet.
Deutschland Zweiter Women's Networking Day durch das Frauennetzwerk am Standort Düsseldorf. Hierdurch wurden weibliche Führungskräfte deutlicher wahrgenommen sowie neue Mitglieder für das Frauennetzwerk gewonnen. Fortführung der Ansprache neuer Führungskräfte durch den „Henkel Networking Circle“ sowie der Integration von Mitarbeitern, die aus dem Ausland nach Deutschland entsandt wurden, durch das „Expatriate Netzwerk“. Beide Netzwerke unterstützten die internationale Woche am Standort Düsseldorf. Sie hatte zum Ziel, ein noch besseres Miteinander der am Standort tätigen Mitarbeiter unterschiedlicher Nationalitäten zu fördern.

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