Im Dialog mit allen Stakeholdern

Basis für Strategie und Reporting

Zukunftsfähige Lösungen für eine nachhaltige Entwicklung können nur im Dialog mit allen gesellschaftlichen Gruppen gefunden werden – lokal, regional und international. Wir suchen daher kontinuierlich den Austausch mit allen Stakeholdern. Dazu gehören unsere Kunden, Verbraucher, Lieferanten, Mitarbeiter, Aktionäre, Nachbarn, Behörden, Verbände und Nichtregierungsorganisationen sowie die Politik und die Wissenschaft. Der Dialog zeigt uns, welche Aspekte des nachhaltigen Wirtschaftens für welche Anspruchsgruppen von besonderem Interesse sind. Je intensiver und früher wir uns mit den Ansichten unserer Stakeholder über zukünftige gesellschaftliche Anforderungen befassen, desto besser und schneller können wir unser Handeln daran orientieren.

Der offene Austausch bildet die Grundlage für gegenseitiges Verständnis sowie die Chance, gesellschaftliche Zustimmung zu unserem unternehmerischen Handeln zu erreichen. Gleichzeitig lässt er neue Impulse in unser Unternehmen zurückfließen und uns eventuelle Risiken unseres Handelns frühzeitig erkennen. So leistet der Stakeholder-Dialog einen wichtigen Beitrag zu unserem Innovations- und Risikomanagement und bildet die Basis für die Weiterentwicklung unserer Nachhaltigkeitsberichterstattung und unseres Reportings.

Foto Carsten Tilger, Mitglied im Henkel Sustainability Council für Unternehmenskommunikation.

„Die Anzahl und Vielfalt der Themen und Informationswünsche unserer Stakeholder steigen stetig. Unterschiedliche Kommunikationskanäle und zielgruppengerechte Aufbereitung von Informationen werden daher immer wichtiger. Dabei ist es wichtig, in den verschiedenen Medien und bei allen Zielgruppen die Botschaften von Henkel konsistent zu halten. Nur dann lässt sich das Thema Nachhaltigkeit glaubwürdig vermitteln.“

Carsten Tilger
Mitglied im Henkel Sustainability Council für Unternehmenskommunikation.

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Nachhaltigkeit als gesamtgesellschaftliche Aufgabe

Wir sehen es als eine erfreuliche Entwicklung, dass die Diskussion um die Nachhaltigkeit von Unternehmensaktivitäten zunehmend in den öffentlichen Alltag rückt und stärker auf allen Ebenen der Gesellschaft geführt wird. Denn eine nachhaltige Entwicklung kann nur gemeinsam erreicht werden.

Wir kooperieren daher entlang der Wertschöpfungskette eng mit unseren Partnern, um die gesamtgesellschaftliche Aufgabe einer nachhaltigen Entwicklung gemeinsam wahrzunehmen. In internationalen Initiativen erarbeiten wir gemeinsam mit verschiedenen Partnern Lösungen für den verantwortungsvollen Bezug unserer Roh- und Inhaltsstoffe. Der Austausch mit unseren Industriekunden führt zur Entwicklung von Prozessverbesserungen, die einen entscheidenden Beitrag zur Ressourcenschonung leisten.

Unsere Erfahrung und führende Rolle beim Thema Nachhaltigkeit nutzen wir auch, um die Diskussion um die nachhaltigen Lebensstile kommender Generationen aktiv mitzugestalten. Dazu engagieren wir uns auf nationaler und internationaler Ebene in Verbänden, Arbeitsgruppen und auf Konferenzen – zum Beispiel im World Business Council for Sustainable Development (WBCSD), in der Multi-Stakeholder-Initiative „Forum Waschen“, im „CSCP“ der UNEP/Wuppertal Institute Centre for Sustainable Production and Consumption oder im 2009 gegründeten „Consumer Goods Forum“. Im direkten Dialog mit unseren Verbrauchern über Verbrauchertelefone, Aktionstage und Marktforschungsprojekte informieren wir insbesondere über die verantwortungsbewußte Anwendung unserer Produkte, um so zu effizientem Ressourceneinsatz im Haushalt beizutragen.